Der ehemalige Präsident von Nintendo Japan, Hiroshi Yamauchi, hat nach geschätzten Angaben am gestrigen Tag rund 500 Millionen US-Dollar Einbußen gemacht. Grund dafür ist, dass die Nintendo-Aktien durch die angekündigte Preissenkung des Nintendo 3DS und den nach unten angepassten Gewinnprognosen in den Keller stürzten. Seit dem Hoch im Jahre 2008, als Nintendo DS und Nintendo Wii noch zu den größten Kassenschlagern gehörten, geht es steil bergab mit Nintendos Aktien.
Seitdem Yamauchi Nintendo verlassen hat, eignete sich der 83-jährige rund 14,17 Millionen Aktien an, was ca. 10% des Konzerns ausmacht. Der Aktienanteil allein von Yamauchi, dem Ur-Großenkel des Konzerngründers, verloren 42 Milliarden Yen an Wert (Rund 540 Millionen US-Dollar) nach dem Aktienschluss in Osaka.
Hiroshi Yamauchi leitete Nintendo für 53 Jahre und war bis zu dem Zeitpunkt der sechst reichste Mann in Japan. Nach der Listung des Forbes-Magazins betrug sein geschätztes Vermögen 4,6 Milliarden Dollar im Jahre 2008.

Am gestrigen Tag brachen Nintendos Aktien um 21% ein, der größte Verlust seit Mai 1990.