Kurz vor dem Erscheinen von Resident Evil: The Mercenaries 3D wurde klar, dass die Speicherstände des Spiels nicht löschbar sein würden. Alle freigespielten Elemente würden sich permanent auf das Spielmodul einspeichern und von da an Status Quo sein. Für viele Spielefans ein Ding der Unmöglichkeit und erste Spekulationen machten sich breit: Warum sollte Capcom so etwas tun? So munkelte man wegen des Gebrauchtspielemarkts, der vielen Herstellern ein Dorn im Auge ist. Denn wenn ein Spiel gebraucht weiterverkauft wird, verdient der Hersteller nur einmal und ab dann der weiterverkaufende Händler. Der Schuss ging nach hinten los, denn viele Fans meiden das Spiel und selbst Userwertungen und Meinungen in diversen Onlineshops fallen sehr negativ aus, wenn die permanenten Speicherstände angesprochen werden.
Doch nun hat Capcom USA Viezepräsident der Strategic Planning & Business Development-Abteilung, Christian Svensson, bekräftigt, dass diese Theorie der Fans gar nicht die Intention von Capcom gewesen sei. Er sagte, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass man so etwas (Permanent-Savegames) wieder sehen würde. Weiterhin wurde gesagt, dass man diese Entscheidung allein wegen des Arcade-Charakters des Spiels bedacht hatte.
Fans von Capcom-Spielen können also aufatmen. Mega Man Legends 3 wird aller Voraussicht nach keine permanenten Speicherstände besitzen.
Das vollständige interne Interview mit Capcoms Christian Svensson findet ihr im einstündigen Video, wobei die Frage direkt am Anfang geklärt wird: