Der Sprecher der CSU-Medienkommission Dr. Markus Söder hat sich in einem Chat bei Onlinekosten.de zum Thema „Egoshooter und ISDN-Flatrates“ erneut für ein generelles Verbot gewaltverherrlichender Spiele ausgesprochen.
Auf die Frage, ob das nicht gegen das Grundgesetz verstoße, antwortete er: „Nicht alle Spiele sollen verboten werden. Wir bräuchten eine freiwillige Selbstkontrolle für Computerspiele und ein positives Rating. Übrigens gibt es auch andere Verbote: z.B. im Bereich der Pädophilie. Spiele wie Gotcha, Paintball und Laserdome gehören z.b. verboten. “
Ein weiterer Auszug aus dem Gespräch:
„(onlinekosten): Welche (Spiele sollen indiziert werden) und für welche Altersklassen? (CSU-Soeder): z.B.: Gotcha, Paintball oder Laserdrome. auch Counter Strike.
(onlinekosten): Counter strike, d.h. Verbot von Ego-Shootern auch für Erwachsene?
(CSU-Soeder): Schwer gefährdende Spiele sind altersunabhängig zu verbieten. Bei anderen braucht es eine verbindliche Alterskennzeichnung und eine freiwillige Selbstkontrolle der Hersteller, die dann dabei entscheidend mitmachen können.
(onlinekosten): D.h. sie setzen die von der Bundesprüfstelle in Auftrag gegebene Studie, das Counter-Strike ein Teamspiel ist, in dem Jugendliche etwas lernen können (klar, es sollte nicht allen Altersklassen zugänglich sein), außer Kraft???
(CSU-Soeder): Wir bedauern die Entscheidung der Bundesprüfstelle. Wie viele Menschen in Deutschland. Leider müssen wir sie aber respektieren.“
Bild: Der Egoshooter „Doom“