Der Kampf zwischen Spieleherstellern und Raubkopierern besteht schon seit Generationen und es scheint als wäre jede Abwehrmethode seitens der Enwickler zum Scheitern verurteilt. Selbst Ubisofts umstrittener Kopierschutz, bei dem man während des Spielens mit dem Internet verbunden sein muss, ist längst geknackt. Auch die Spiele für den DS haben einen ziemlichen Einbruch in den Verkaufszahlen erlebt durch immer einfacher zu bedienende Raubkopier-Module.
Laut Ian Curren, dem Vice Präsident von THQ, wird dem 3DS ein solches Schicksal jedoch erspart bleiben. Seiner Aussage nach ging schon der DSi in die richtige Richtung und erschwerte das Spielen illegaler Roms – beim 3DS habe sich Nintendo aber einen derart anspruchsvollen Kopierschutz einfallen lassen, sodass Raubkopien nicht mehr möglich seien.
Es bleibt abzuwarten, inwiefern dieses Statement der Wahrheit entspricht. Für viele Cracker gelten solche Aussagen noch mehr als Ansporn, ein Schlupfloch zu finden und sich in der Szene damit zu rühmen. Sollte Nintendo aber tatsächlich einen unbezwingbaren Kopierschutz entworfen haben, dürfte sich das durchaus vorteilhaft auf die Verkaufszahlen auswirken, nicht zuletzt wegen des durchaus starken Lineups und der positiven Resonanz seitens der Presse.