50% Rückgang beim DS-Spiele-Umsatz: Nintendo sagt Raubkopien sind schuld

Es ist unlängst bekannt, dass Raubkopien auf den diversen Systemen den Entwicklern und Herstellern das Leben schwer machen. Für Nokias N-Gage bedeutete dieser Aspekt den Untergang und selbst Sony hatte mit den überdurchschnittlichen Raubkopiezahlen zu knabbern.

Auch der Nintendo DS bleibt von diesem Dilemma nicht verschont und so beklagt sich Nintendo, dass Raubkopie-Module verantwortlich sind, dass die Europäischen Spiele-Verkaufszahlen des Nintendo DS in den letzten Monaten um nahezu 50% rückläufig sind. Auch in den USA und Japan waren die Zahlen stark rückläufig und es wurden Werte von durchschnittlich 10% genannt.

Im Juni 2009 hat Nintendo 10 Webseiten beobachtet, die illegale Downloads anboten. Über 238 Millionen Downloads wurden getätigt, was bei dem üblichen Handelspreis der Spiele einen Verlust von ungefähr einer Billion Yen (10 Milliarden Dollar) gewesen sei. Spitzenreiter im Sachen illegaler Downloads ist Italien, gefolgt von Spanien und Frankreich.

Als Lösung will Nintendo künftig noch stärker versuchen Seiten zu sperren, die die Spiele als illegalen Download anbieten, sowie gegen die illegalen Machenschaften vorzugehen.

Zu diesem speziellen Anlass möchten wir euch auch nochmals auf unseren klassischen Artikel von 2005 hinweisen, der genauer diese Thematik durchleuchtet und klärt, warum Raubkopien kein Kavaliersdelikt sind: Artikel – Taschendiebe: Handhelds und Raubkopien

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