Farmerarbeit in der Prüfung: Harvest Moon – Mein Inselparadies im Test!

Für die traditionsreiche „Harvest Moon“-Serie verlief der Start auf dem DS alles andere als rosig: mittelprächtige Wertungen, spartanischer Touchscreen-Gebrauch, Grafik auf GBA-Niveau und nur wenig Neuerungen, lautete das ernüchternde Fazit. Es folgte mit „Harvest Moon DS Cute“ die Variante für Mädchen – und war quasi identisch mit dem wenig ruhmreichen Vorgänger. Abgesehen von zweifelhaften Franchise-Milking-Aktionen wie „Puzzle de Harvest Moon” wagte sich Marvelous Interactive mit dem Spin-Off „Rune Factory“ erstmals als andersartiger Vertreter der Farmer-Serie aufs Parkett. Das Ergebnis erntete viel Lob und ein erleichtertes Aufatmen seitens der Fans, die beruhigt feststellten, dass „Harvest Moon“ doch noch die Kurve gekriegt hatte.

Genannter Serienvertreter schmeckte allerdings nicht allen Veteranen, da trotz der Kombination von Dungeon Crawler und Farmarbeit der Charme vergangener Titel wie „Back to Nature“ (PlayStation) oder „Friends of Mineral Town“ (Gameboy Advance) fehlte. Somit ist Natsume bestrebt, mit dem neuesten Ableger der Harvest Moon-Reihe „Harvest Moon – Mein Inselparadies” an den Erfolg vergangener Tage anzuknüpfen – zum einen durch pfiffige Neuerungen, zum anderen durch die Wiederkehr bewährter Spielelemente. Wir haben im Zuge des europäischen Releases unsere Gießkanne geschnappt, Omas Garten umgepflügt und natürlich einen genaueren Blick auf den Serienspross geworfen…

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