My Baby Boy im Test

Nachwuchs zu bekommen ist eine der größten Herausforderung für junge Paare. Gemäß einem Sprichwort wird man mit dem ersten Baby zu Eltern und spätestens mit dem zweiten Sprössling zum Schiedsrichter (zwischen den streitfreudigen Geschwistern). Bei solchen Aussichten verwundert es nicht, dass der Markt vor Erziehungsratgebern und gut gemeinten Tipps rund um das Babyglück geradezu strotzt. Doch wie wir aus der Schule wissen, geht das Wissen um die Theorie ohne jedwede praktische Anwendung schnell wieder flöten. Und genau hier springt unerwarteterweise die Videospielindustrie ein und lockt werdende Mütter (und Väter) mit verheißungsvollen Produkten, welche gerade diese Praxis-Lücke schließen sollen: virtuelle Baby-Simulationen sind den alteingesessenen Pet-Sims auf den Fersen.

Statt Gassi gehen und Knochen werfen sehnen sich jugendliche Eltern in Spé nun nach Windeln wechseln und Fläschchen geben. Und wenn die ersten Lebensjahre heil überstanden sind, kann man das Modul der nach Spielzeug lechzenden Tochter ja immer noch als virtuelle Baby Born andrehen… Doch „My Baby Boy/Girl“ möchte nicht einfach nur eine Baby-Simulation sein, sondern Eltern auch gleich lehrreiche Übungen für die ersten Lebensmonate vermitteln, welche sowohl Motorik, als auch die Sinne des Babies schärfen sollen. Wir haben uns einmal hingesetzt und den virtuellen Windelpopo gewaschen und gepudert. Wie Nobilis Baby-Sim dabei abschnitt, erfahrt ihr im Testbericht.

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