SpongeBob spaltet ganze Nationen in zwei Lager: Entweder man hasst den quietschfidelen und etwas naiven Schwammkopf, oder man vergöttert ihn mitsamt seinem strunzdummen Kameraden Patrick. Doch auch Überläufer werden gelegentlich gesichtet, die bei Erstkontakt das gelbe Etwas am liebsten in einen Reißwolf befördern würden – um nach einer gewissen Inkubationszeit dann doch widerwillig Gefallen an den platten Witzen und dem hirnlosen Charme der Serie zu finden. Besagte „Verräter“ ziehen es vor, anonym zu bleiben… Wie dem auch sei. Was im TV irgendwie erfolgreich ist -und das gilt für SpongeBob definitiv (insbesondere in den USA)- zieht Software-Entwickler geradezu magisch an. So hat die fröhliche Zeichentrick-Figur schon den ein oder anderen DS-Auftritt hingelegt, und einige davon waren gar nicht mal schlecht.
Nun wird erneut der DS ins Visier genommen, wobei diesmal „SpongeBob und der magische Stift“ für neues Fan-Futter sorgen soll. Der Zusatz „Drawn to Life“ lässt exzessiven Stylus-Einsatz vermuten und dürfte einige an ein gleichnamiges DS-Spiel erinnern, welches bereits im September 2007 hierzulande veröffentlicht wurde. Es ermöglichte es Künstlern (und solchen die es werden wollten), ihren eigenen Helden sowie andere Spielelemente selbst zu zeichnen. Das interessante Konzept erfährt nun mit dem benannten SpongeBob-Titel ein Revival. Wie es sich dabei schlägt, lest ihr in unserem Test…