Deadly Premonition 2 – Director entschuldigt sich für Umgang mit einem Transgender-Charakter des Spiels

Die zahlreichen Fehler machen für gewisse Leute bekanntlich den Charme von Deadly Premonition aus, auf einen hätten diverse Fans jedoch gerne beim Nachfolger Deadly Premonition 2: A Blessing in Disguise verzichtet. So wurde genauer gesagt die Behandlung eines Transgender-Charakters stark kritisiert, weswegen sich Director Hidetaka „Swery“ Suehiro nun mit einer (maschinenübersetzten) Entschuldigung zu Wort meldete und gelobt, betreffende Szenen umzuschreiben.

Um unter Vermeidung von Spoilern ein wenig ins Detail zu gehen: Protagonist Francis York Morgan trifft im Spielverlauf von Deadly Premonition 2 eine Transfrau und behandelt sie im Großen und Ganzen auch als normale Frau – ganz im Gegensatz zur allgemeinen Anwohnerschaft des virtuellen Städtchen Le Carré. Allerdings vegreift auch York sich an einigen Stellen im Ton und nennt sie sowohl diverse Male während seiner Emittlungen als auch im direkten Gespräch mit ihr bei ihrem Deadname, also ihrem vorherigen Namen. Besagtes Deadnaming gilt als transphob, da es maßgeblich zur böswilligen Aberkennung der Identität von Trans-Personen genutzt wird – etwas, was sich ziemlich mit Yorks vorheriger Charakterisierung beißt und zumindest Swerys Entschuldigung zufolge wohl nicht so gemeint war.

Wann das Script-Update kommt, steht zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch aus. Neben besagten Änderungen seien laut Publisher Risisng Star Games übrigens auch Patches für die gröberen technischen Macken des Spiels in Arbeit, die unter anderem auch in unserem Test (Link) gehörig auf die Wertung drückten.

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