Pokémon Sonne/Mond – Neue Pokémon, Alola-Formen sowie Team Skull enthüllt

Es geht nun Schlag auf Schlag – erst Anfang dieses Monats enthüllte The Pokémon Company neue Pokémon wie Imantis und Manguspektor, darüber hinaus präsentierte man erstmals die neuen Alola-Formen bereits bekannter Taschenmonster, darunter Alola-Vulpix und Alola-Sandan.

Doch da der Release von Pokémon Sonne und Mond im November dieses Jahres unaufhaltsam näher rückt, sparen die Macher der kommenden Pokémon-Generation nicht an weiteren Informationen, wie wir heute feststellen durften. Einmal mehr wurden neue Alola-Formen alter Pokémon vorgestellt – und wie ihr unserem Newsbild vielleicht schon entnehmen konntet, ist diesmal auch Alola-Raichu dabei. Das Pokémon der Kategorie „Maus“ gehört nun nicht mehr nur dem Elektro-Typ, sondern auch dem Psycho-Typ an. Es ist 0,7 m groß und 21,0 kg schwer. Seine besondere Fähigkeit nennt sich „Surf-Schweif“. Dadurch, dass Alola-Raichu auch dem Psycho-Typ angehören, verfügen sie über besondere psychische Kräfte. Konzentrieren sie diese in ihrem Schweif, können sie auf eben diesem durch die Luft schweben! Bisher weiß man nicht genau, warum sich die Form von Raichu in der Alola-Region verändert hat – die Bewohner aber äußern die Vermutung, es habe einfach zu viele fluffige Pfannkuchen verputzt! Die Fähigkeit „Surf-Schweif“ hatte bisher kein anderes Pokémon. Sie bewirkt, dass sich die Initiative des Pokémon verdoppelt, wenn es auf einem Elektrofeld befindlich ist.

Doch ist Alola-Raichu natürlich nicht die einzige Alola-Form, die am heutigen Tage enthüllt wurde – auch Alola-Knogga ist mit von der Partie! Mit den beiden Typen Feuer und Geist macht das Pokémon der Kategorie „Knochenfan“ auch wirklich was her. Seine Größe beträgt 1,0 m, während sein Gewicht 34,0 kg auf die Waage bringt. Seine Fähigkeit kann entweder „Tastfluch“ oder „Blitzfänger“ sein. Eine Besonderheit: Die Knogga der Alola-Region entflammen ihre Knochen an beiden Enden, indem sie sie an ihrer Stirn reiben. Die Menschen in Alola halten sie für Zauberer, die man fürchten sollte.

Dritter im Bunde ist Alola-Mauzi, das nun dem Unlicht-Typ angehört. Die Kategorie „Katze“ verwundert nicht wirklich, mit den Fähigkeiten „Techniker“ oder „Mitnahme“ kann man allerdings durchaus was anfangen. Die Größe liegt bei 0,4 m und das Gewicht bei 4,2 kg. Mauzi lebten ursprünglich nicht in der Alola-Region, sie wurden aber an das Königshaus von Alola verschenkt und lebten dort ein Leben im Luxus. Dadurch wurden sie selbstverliebt und hochmütig, weshalb sich wohl auch ihr Äußeres verändert hat.

Auch völlig neue Pokémon wurden diesmal wieder der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Einzelform von Lusardin ist auch ein Wasser-Pokémon dabei, und dieses gehört der Kategorie „Kleinfisch“ an. Seine Fähigkeit ist „Fischschwarm“, und seine Größe beträgt 0,2 m. Es ist 0,3 kg schwer. Allein wirken Lusardin winzig und schwach – setzen sie jedoch ihre Fähigkeit „Fischschwarm“ ein, können sie die Schwarmform annehmen – und die wird von allen Bewohnern Alolas gefürchtet! In seiner 8,2 m großen sowie 78,6 kg schweren Schwarmform, die der Einzelform in puncto Kategorie, Typ und Fähigkeit vollauf gleicht, wird das einst so niedliche Pokémon zum „Ungeheuer der Meere“. Wenn andere Lusardin den Hilferuf eines Artgenossen hören, eilen sie ihm zur Hilfe und vereinen sich zu dieser gigantischen Kampfformation!

In etwas niedlichere Gefilde begeben wir uns hingegen mit Gufa, einem Pokémon der Kategorie „Seegurke“. Auch dieses Taschenmonster ist ein Wasser-Pokémon, seine Fähigkeit allerdings nennt sich „Magenkrempler“. Mit einer Größe von lediglich 0,3 m und einem Gewicht von 1,2 kg weiß es nicht wirklich zu beeindrucken, und auch bei Touristen ist es ebenfalls nicht sonderlich beliebt. Wirft man die herangespülten Gufa zurück ins Meer, kehren sie immer wieder an den Ort zurück, von dem sie zuvor entfernt wurden. Sie können dank einer feuchtigkeitsspendenden Schleimschicht eine Woche lang an Land bleiben.

Das letzte neu vorgestellte Pokémon nennt sich Bubungus und gehört den Typen Pflanze und Fee an. Seine Kategorie ist „Lumineszenz“ und seine Fähigkeit entweder „Erleuchtung“ oder „Sporenwirt“. Das niedliche Taschenmonster ist 0,2 m groß und 1,5 kg schwer. Bubungus sind nur in der Nacht aktiv und wandern im Schutze der Dunkelheit auf ihren Wurzeln herum. Sie versprühen Sporen, die wenn sie aufplatzen hell leuchten. Betrachtet man diese blinkenden Lichter, setzt man sich ihrem einschläfernden Effekt aus.

Und endlich wurde das feindliche Team der Alola-Region enthüllt – Team Skull! Die Schurken stehlen mit Vorliebe die Pokémon anderer Trainer – wie sollte es auch anders sein? -, verschandeln die Prüfungsbereiche und sind sich auch für andere Schandtaten nicht zu schade. Der Boss der Truppe nennt sich Bromley, auch der Vorstand namens Fran nimmt eine wichtige Rolle ein und ist für die anderen Mitglieder von Team Skull so etwas wie eine große Schwester. Die Rüpel des Teams kommen in passenden Skull-Tanktops daher und verbreiten so viel Unheil wie nur irgend möglich.

Alle neuen Pokémon, die neuen Alola-Formen sowie die Mitglieder von Team Skull könnt ihr auch im gerade veröffentlichten, deutschen Trailer bestaunen. Die Artworks zu den neuen Pokémon und den Alola-Formen könnt ihr wie immer rechts in unserer Bildergalerie finden.

Pokémon Sonne und Mond werden am 23. November dieses Jahres in Europa erscheinen.

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