Bravely Second – Nintendo äußert sich zu Nebenquest-Anpassungen

Findige Fans haben recht schnell gemerkt, dass bei den Nebenquests des sonst gefeierten Bravely Second: End Layer irgendwas anders ist. Bei diesen müsst ihr euch in der Regel einer von zwei Seiten anschließen. Anders als in der japanischen Version enden eure Entscheidungen in der westlichen Version jedoch nie wirklich schlecht. Nintendo äußerte sich kürzlich zu diesen Anpassungen und worin sie begründet liegen.

Demzufolge seien die Änderungen das Resultat vom Feedback japanischer Spieler, die durch die bei Questabschluss teils prominent geäußerten Zweifel der Gruppe „eine unbefriedigende Trennung zwischen ihren eigenen Intentionen und den Reaktionen der Charaktere fühlten“ – ganz unabhängig davon, welche Entscheidung nun getroffen wurde. Aus diesem Grund habe man die sonst erst wesentlich später erspielbaren „guten“ Enden, bei denen die Gruppe sich schneller mit der Entscheidung abfindet, vorgezogen. Direkt gameplayspezifische Auswirkungen soll diese Anpassung nicht haben.

Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass das Entwicklerteam von Silicon Studio unter der Leitung von Square Enix auf Rückmeldungen von Fans reagierte. Bereits unsere Version von Bravely Default entstand unter Berücksichtigung diverser Verbesserungsvorschläge, die mitunter zu einem höheren Spieltempo, neuen Nebenaufgaben und mehreren Speicherslots führten.

Wie seht ihr das? Begrüßt ihr, dass Square Enix auf Fan-Feedback reagiert hat und entsprechende Änderungen in die europäische und amerikanische Version implementiert hat? Oder haltet ihr einen Eingriff in Handlungspunkte selbst nach Spielerbeschwerden für einen zu tiefen Eingriff? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

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