Zwei Nächte sind noch zu überstehen, dann ist es endlich so weit: Super Smash Bros. erscheint offiziell für den 3DS! Das Fighting Game aus dem Hause Nintendo ist sogar so ziemlich das erste bei uns erhältliche Spiel, das auf dem hierzulande nächstes Jahr anrollenden New Nintendo 3DS kleine Zusatzfeatures genießt – genauer gesagt den Zugriff auf das Miiverse während des laufenden Spiels und die Nutzung des C-Sticks zur Ausführung von schnellen Smash-Attacken.
Gerade bei letzterem stellt sich aber natürlich unweigerlich die Frage, warum das nicht bei den alten Modellen geht. Immerhin liefert doch das Circle Pad Pro die notwendige zweite analoge Steuereinheit. In der aktuellen Ausgabe seiner zweiwöchentlichen Kolumne im japanischen Magazin Famitsu äußerst sich Director Masahiro Sakurai zu dem Thema. Der Grund dafür liege schlicht und ergreifend in der CPU-Auslastung. „Gemäß der Informationen, die wir zur Entwicklung von Kid Icarus: Uprising erhalten haben, [beansprucht das Circle Pad Pro] mit 5% ziemlich viel Prozessorleistung“, so Sakurai. „Da sowohl Kid Icarus: Uprising als auch Smash Bros. die maximalen Kapazitäten des Gerätes nutzen, mussten wir auf eine Circle-Pad-Pro-Unterstützung verzichten.“ Der C-Stick des New 3DS könne hingegen problemlos genutzt wird, weil der Prozessor des neuen Modells stärker sei und die Steuereinheit aufgrund der Tatsache, dass die direkt im System integriert ist, die CPU nicht so stark belastet.
Da Kid Icarus: Uprising zumindest als Linkshänderhilfe das Circle Pad Pro unterstützt, mag diese Aussage zunächst ein wenig widersprüchlich klingen. Tatsächlich würde dies jedoch erklären, warum Super Smash Bros. im Vergleich zu anderen 3DS-Titeln mehr Zeit zum Starten und Beenden der Software benötigt – da dies bei Kid Icarus nicht der Fall war, wird das Spiel wohl noch nicht dermaßen an den Grenzen gekratzt haben, wie es jetzt bei Nintendos Maskottchen-Klopperei der Fall ist.