Bisher kamen Aussagen, in denen das Resident Evil-Franchise fortan einen ähnlich erfolgreichen Weg wie Call of Duty gehen soll, hauptsächlich von der Capcom-Niederlassung in den USA. Nun äußerte sich erstmals Resident Evil: Revelations-Produzent Masachika Kawata zu dem Thema. Und der dürfte nun endgültig jegliche Hoffnung zunichte gemacht haben, dass die Serie jemals vollständig zu seinen Survival-Horror Wurzeln zurückkehren wird. Ganz gleich, auf welchem System.
„Besonders für den Markt in Nordamerika, denke ich, muss die Serie in jene action-orientierte Richtung [weiter] gelenkt werden. Die Haupttitel müssen noch mehr von den Änderungen profitieren, die bereits in Resident Evil 4 und Resident Evil 5 vorgenommen wurden.
Resident Evil 4 war der Beginn für diese Änderungen und Resident Evil 5 führte sie fort. Ich denke, speziell für den Markt in Nordamerika müssen wir weiter in diese Richtung gehen und sogar noch weiter. Dies ist einer der Gründe, wieso Revelations zu dem Spiel wurde, was es heute ist.
Ein Blick auf den Markt für Survival-Horror Titel verspricht nichts gutes. Er ist zu klein verglichen zu den Millionen Exemplaren von Call of Duty oder anderen Action-Games. Ein Resident Evil im Stile eines Survival-Horror Titels wird nicht in der Lage dazu sein, solche Verkäufe zu erzielen.“
Besonders das kommende Resident Evil 6 soll in eine Gears of War-artige Richtung marschieren. Sehr sicher kann man sich daher auch sein, dass bei dem kommendem Handheld-Resident Evil für den 3DS, welches Produzent Kawata bereits versprochen hat, man auf ähnliche Mechanismen setzen wird.
Für die Fan-Dinos aus alten und anscheinend auch längst vergessenen Zeiten dürften diese News wohl für einen schlechten Start in den Tag sorgen.