Es dauert noch lang, bis das richtige Gruselabenteuer Resident Evil: Revelations in den Läden stehen wird. Zu Überbrückung dieser Wartezeit – und des heißen Sommers – erscheint nun am kommenden Freitag die Highscore-Ballerei Resident Evil: The Mercenaries 3D. Amerikanische Kunden, die bereits seit heute zuschlagen dürfen, haben aber bereits einen ersten Makel am Spiel gefunden, wenn man die Umstände denn so nennen möchte.
Laut Handbuch sei es nämlich nicht möglich, einmal gespeicherte Spielstände zu löschen. Den Auszug aus dem deutschen Handbuch findet ihr in unserer Galerie. Mehrere Slots zum Speichern gibt es ebenso wenig. Wer also – eventuell noch einmal – von vorne beginnen möchte, muss sich ein neues Exemplar kaufen.
Es wird vermutet, dass Capcom auf diese Weise dem Gebrauchthandel entgegenwirken möchte, der manch Entwickler und Publisher ein Dorn im Auge ist. Capcom selbst bestreitet jedoch, dass die Entscheidung für einen permanenten Spielstand aus diesen Gründen getroffen wurde.
Nichtsdestotrotz hat der australische Zweig der Händlerkette EB Games bekannt gegeben, Resident Evil: The Mercenaries 3D aus dem Sortiment zu entfernen. Allerdings nicht primär wegen des Wiederverkaufs von Gebrauchtexemplaren, sondern aufgrund des Rückgabe-Rechts des Händlers. So können Kunden innerhalb von sieben Tagen ihr Spiel umtauschen, sofern es in einem neuwertigen Zustand ist – was aufgrund des dauerhaften Speicherstandes von The Mercenaries 3D nicht machbar sei und aus jedem verkauften Spiel ein gebrauchtes machen würde.
Bleibt zu guter letzte die Frage: Wie seht ihr das? Würde ein permanenter Spielstand eure Kaufentscheidung beeinflussen? Oder ist es euch – abhängig vom Spiel – sogar egal?
Vielen Dank an Gingo und TheZelda555 für den News-Hinweis.
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