Prof. Dr. Kawashima, bekannt aus Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging und Co., bekräftigt, dass Spinat und Milch aus dem Krisengebiet seine Lebenserwartung nicht verkürzen würden. Die Tragödie um das Erdbeben in Japan ist groß und zahlreiche Spendenaktionen helfen den Opfern der Region. Doch Dr. Kawashima, Professor an der Medizinischen Fakultät der Tohoku-Universität, trotzt den Aufrufen der Regierung keine Milch und Spinat aus Fukushima zu sich zu nehmen. Der Professor meint, mit seinem Alter von 50 Jahren brauche er keine Angst vor Radioaktivität zu haben. Selbst in einem Flug im Flugzeug würde man mit einer höheren Dosis belastet werden.
Er fordert sogar die Bevölkerung auf ihm Spinat und Milch aus der Region zu schicken und würde diese konsumieren. Empört stellt er fest, dass es offenbar bei der Ausbildung vieler Ärzte die Lehre von Maßnahmen zu Bekämpfung von Radioaktivität gemangelt hat. Er kann nicht verstehen wie Ärzte aus Furcht vor Strahlung ihren Dienst quittiert haben und geflüchtet sind.
Dr. Kawashima fügte hinzu, dass derzeit zahlreiche Ausländer versuchten Japan zu verlassen. Selbst wenn sie in das Flugzeug einsteigen und nach Europa oder in die USA fliegen, würden sie eine höhere Dosis kosmischer Strahlung abbekommen als sie in 10 Tagen in Japan aufnehmen würden (rund 80 Mikrosievert). Dieser Beitrag wurde zuerst in der Tageszeitung „Kahoku Shinpo“ in Sendai veröffentlicht und später von der Welt übernommen. Der gesamte Beitrag ist unter dem Quelllink auffindbar.