Ubisofts Handheld-Strategie

Der 3DS hat ja schon ein ordentliches Start-Lineup. Hauptverantwortlicher dafür ist Ubisoft, schließlich wartet der Publisher schon mit sechs Spielen auf, die alle am gleichen Tag wie der Handheld in die Händlerregale wandern: Asphalt 3D, Combat of Giants: Dinosaurs 3D, Rayman 3D, Rabbids 3D,Tom Clancy’s Splinter Cell 3D und Ghost Recon: Shadow Wars.

Da fragt man sich als zukünftiger Besitzer von Nintendos Portablem natürlich, wie das weiter gehen soll. Glücklicherweise hat Unternehmensleiter Yves Guillemot bei einem Investorentreffen genau dieses Thema angesprochen. Und zwar wird sich das Unternehmen in Zukunft primär auf bekannte Marken für High-End-Konsolen konzentrieren. Man will die Handhelds jedoch nicht ganz außen vor lassen und versuchen, Ableger der Titel auch auf diese zu bringen, wie es beispielsweise bei Assassins Creed der Fall war. Wörtlich sagte Guillemot:

“Our goal is to go with very strong brands on high-end machines, but in going to portable machines, to be able to port those games to all platforms that are available.“

Doch die Handheld-Strategie geht noch weiter. Ubisoft will nämlich, sollte sich ein Spiel auf den großen Brüdern gut verkaufen, diese auf 3DS und NGP portieren und sie dort zu geringeren Preisen verkaufen:

“We are working to make sure that the games we create for portable machines can be adapted for those platforms, so that after making good revenue on 3DS or PSP2, we can go to a second phase, which is going at a lower price to other machines.“

Zudem kündigte Ubisoft noch zwei weitere 3DS-Titel an: James Noir’s Hollywood Crimes 3D und Assassin’s Creed: Lost Legacy.

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