Drei noch zu lösende Probleme mit dem Nintendo 3DS

Ein Redakteur der Seite ripten.com erzählt in einem Artikel von seinen Erlebnissen auf der Electronic Entertainment Expo und den ersten Erfahrungen, die er mit dem Nintendo 3DS sammeln durfte. Dabei sind ihm folgende drei Probleme aufgefallen:

1. Der Stylus
Schon beim Ur-DS wurde der schmale und etwas zu klein geratene Stylus bemängelt. Der „große Bruder“ für den Nintendo 3DS soll bekanntermaßen ausfahrbar und vier Zoll (10.16cm) lang sein. Doch laut dem Verfasser des Artikels ist er einfach zu dünn. Außerdem ist die neue Lagerungsposition des Stylus sehr umständlich, denn dieser wird nicht mehr hinten rechts in dem Handheld zu finden sein, wie es beim DS der Fall war, sondern hinten links. Da der größte Teil der Menschen jedoch Rechtshänder sei, wäre das viel zu umständlich.

2. Kein externes Mikrophon
Leider gibt es auch keine Anschlussstelle am Nintendo 3DS für ein externes Mikro. Jeder, der sich also das offizielle Nintendo DS-Headset gekauft hat, wird dieses voraussichtlich für den 3DS nicht nutzen können. Der Handheldbesitzer ist auf das integrierte Mikrophon angewiesen, was für Qualitätsmängel bei der Aufnahme beziehungsweise Übertragung sorgen könnte. Bereits auf der E3 2005 wurde ein Online Voice Chat für den Nintendo DS vorgestellt; für den 3DS wird man wohl etwas ähnliches erwarten dürfen. Und gerade dann sollte man doch ein Headset oder ein externes Mikrophon benutzen können.

3. Viel zu kleiner Touchscreen
Der Nintendo 3DS wird einen Touchscreen bekommen, der gerade mal 0,02″ größer sein wird, als der Bildschirm des Original-DS und schlägt damit keine der anderen DS-Versionen. Während der erste DS mit einem 3,00″ Touchscreen aufwarten konnte, wurde diese Größe bei den Nachfolgern kontinuierlich überboten: DS Lite (3,12″), DSi (3,25″) und DSi XL (4,2″) liegen alle über den 3,02″ des 3DS.

Jedoch verweist der Autor des Artikels auch darauf hin, dass es sich bei dem auf der E3 vorgestellten Nintendo 3DS lediglich um eine unfertige Previewversion handelte. Somit bleibt noch Hoffnung, dass die drei durchaus störenden Faktoren noch vor dem offiziellen Release des Handhelds behoben und verbessert werden.

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