Bereits seit 2008 berichten wir über gelegentlich auftauchende Infos zum rundenbasierten Strategiespiel Knights in the Nightmare, welches von Sting (Dokapon u.a.) entwickelt wurde und in Japan bereits im September 2008 erschien.
Bevor ihr weiter lest, raten wir euch, die unten aufgeführten Videos anzuschauen, da es ansonsten etwas kompliziert werden könnte….
Ready? Also los: Knights in the Nightmare lässt sich am besten als eine Art Action-Arcade-Strategie-Mix bezeichnen, wobei sich der Kern wie ein taktisches RPG anfühlt – ganz im Stile von Final Fantasy Tactics. Ihr selbst schlüpft in die Rolle des Touchpens – a.k. “Wisp”. Wo immer ihr euch aufhalted, zieht es auch die anderen Charaktere hin, zudem könnt ihr euch den Geistern von gefallenen Kriegern bemächtigen. Zu Spielbeginn landet ihr nahe eines Turmes, wo die Seelen einen mysteriösen Kampf durchleben, welcher bereits vor Jahren stattfand. Jedes Gefecht im Spiel basiert darauf, dass Monster euren Wisp angreifen, was uns zu bestimmten Kampftechniken führt… Sobald ein Gefecht beginnt, beschwört der Wisp entweder einen zufälligen oder bestimmten Helden, abhängig vom Kampf, herauf. Besondes zu Beginn bedient ihr euch hauptsächlich “ausgeliehener Helden” – doch im weiteren Spielverlauf scharrt sich eine Riege von erstklassigen Haudegen um euch. Jeder Kämpfer, der durch den Wisp kontrolliert wird, kann bestimmte Punkte auf dem Spielfeld angreifen, wobei eure Gegner natürlich nicht starr in der Gegend herumstehen, sondern fröhlich auf dem Feld umherwandern.
Soweit so unkompliziert – etwas kniffliger wird es da bei der “Gesetzlich” VS. ”Chaotisch”-Spielmechanik. Der Wisp kann sich je Krieger innerhalb eines Kampfes einer bestimmten Waffe bedienen – diese werden zu Rundenbeginn ausgewählt. Vor dem Beginn einer Runde lassen sich zudem vier Items auswählen. Deren möglicher Einsatz ist allerdings davon abhängig, ob sich der Kampf derzeit im “Chaotisch” oder “Gesetzlich”-Modus befindet. Wem der aktuelle Modus nicht passt, hat die Option diesen mit der Hilfe des Wisps zu ändern.
Da der Wisp der einzige Charakter ist, welcher Schaden verträgt, müsst ihr flott agieren um diverse Angriffsstürme abzuwehren. Solltet ihr getroffen werden, verliert ihr wertvolle Zeit die ihr benötigt um eure Gegner vom Brett zu fegen – passiert das ein paar Mal zu oft, heißt es “Game Over”.
Auf der anderen Seite wandert jeder kaltgestellte Gegner auf ein gigantisches Tic Tac Toe-Brett. Jede Runde rattert ein Spielautomat los, der nicht nur euren nächsten Gegner bestimmt, sondern euch auch zeigt, wo euer Spielstein platziert wird, falls ihr gewinnen solltet. Im Prinzip führt das Gewinnen von Kämpfen ultimativ zum Gewinnen des überdimensionierten Tic Tac Toe-Spiels mit den alltbekannten Regeln.
Hat man das Geflecht aus Gefechtsbestandteilen erst einmal verstanden, darf man sich auf flotte, taktische Auseinandersetzungen freuen. Um potenziellen Spielern den Einstieg zu erleichtern, wartet der Titel zudem mit umfangreichen Tutorials auf.