Um euch gleich eingangs mit Fremdbegriffen zu bombardieren: Nonogramme sind knifflige Logikrätsel, die von der japanischen Designerin Non Ishida erfunden wurden. Einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erlangte sie durch einen Window Art-Wettbewerb, bei dem es da Ziel war ein Bild auf einem Hochhaus zu erstellen, in dem nur bestimmte Zimmer mit Licht durchflutet wurden… Aus dieser Idee heraus wurde Ende der 80er in Zusammenarbeit mit James Dalgaty das Nonogramm erfunden. Mitte der 90er Jahre griff Nintendo diese Idee auf – und entwickelte das witzreiche „Mario’s Picross“ für den Ur-Game Boy. Die Idee dahinter blieb noch immer die gleiche: Dadurch, dass bestimmte Felder auf einem Raster angewählt wurden, entstand eine Figur. Selbst auf dem Nintendo DS hat man dieses Konzept schon mal von Nintendo erleben dürfen, denn unter dem vielsagenden Namen „Picross DS“ veröffentlichte der japanische Großkonzern das Knobelspiel vor einiger Zeit. Dieses Jahr soll die erste 3D-Variante des Konzepts erscheinen, doch zuvor haben wir es mit einem anderen, artverwandten Spiel zu tun: „Color Cross“ von Eidos. Mit dieser Puzzlevariante im DS-Schacht bestreiten wir den heutigen Testbericht.