Im Test: Guitar Rock Tour

Als die Guitar Hero-Reihe, ursprünglich als Konsolen-Casual-Spaß für Plastikgitarren schwingende Phantasiemusikanten konzipiert, ein unfassbarer Erfolg wurde und die Entwickler zur Weiterführung des Hypes an eine portable Umsetzung dachten, drängte sich ihnen offenbar die Frage auf: Ist Guitar Hero ohne Gitarre nicht lediglich ein x-beliebiges rhythmisches Knopfdruckspielchen? Als Lösung dieser Problematik erfanden sie einen Gitarrengriff, der, als Zubehör an den DS gestöpselt, die Illusion echten Abrockens geben sollte. Wie wir in unseren beiden Reviews feststellen mussten, war das wackelige Add-On eher peinlich als cool – von seinen dramatischen Auswirkungen aufs Gameplay ganz zu schweigen. Schließlich kann man ein Spiel, nach dessen Konsum die eigene Hand aussieht wie die Todeskralle von Hongkong, kaum als gelungen bezeichnen.
Gameloft klaute, äh, adaptierte die Rockband-Musikspielidee für sein downloadbares iPhone-Game Guitar Rock Tour, das – ganz ohne Plastikgitarrengriffe – auch für den DS erschienen ist.

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