Wenn klassische Spieleserien erneut das Antlitz einer Konsole erblicken, kann das nur Folgendes bedeuten: Entweder die Konzepte sind so zeitlos gut, dass auch die modernen Spieler daran Spaß haben oder es gibt genug treudoofe Fans, die das Spiel noch heute kaufen würden. Mit „Bangai-O“ versucht man ein wenig von beidem zu erreichen. 1999 veröffentlichten Treasure, die für Unterhaltungstitel wie „Gunstar Heroes“ oder „Radiant Silvergun“ bekannt waren, in Japan ganze 10.000 Exemplare des ersten Titels des Ballerepos. Zugegeben, mit dieser limitierten Auflage kam man nicht weit, doch auch Sega nahm das Ruder in die Hand und veröffentlichte „Bangai-O“ auf der Dreamcast. Aufgrund dieser weltweiten Verbreitung konnte man zahlreiche Fans für sich gewinnen, bis das Spiel schließlich einen ansehnlichen Beliebtheitsstatus genoss.
Nahezu 10 Jahre später machte sich Entwickler Treasure erneut ans Werk – mit „Bangai-O Spirits“ erscheint nun der offizielle Nachfolger, diesmal für DS. Wir haben uns auf diese Ballereskapaden vorbereitet und fleißig für euch mit dem Schusseisen gehandhabt. Kann die Neuauflage des Konzepts heutzutage noch mithalten oder hätte man diesen Klassiker lieber nie abgestaubt? Wir verraten euch das Geheimnis hinter „Bangai-O“ im 21. Jahrhundert.