Im Test: Viva Piñata Pocket Paradise

Im Jahre 1982 hatten zwei Brüder einen Traum – Tim und Chris Stamper gründeten Ashby Computers and Graphics alias Ultimate Play the Game, ein Entwicklerstudio der frühen Heim-PC-Ära. Die Spieleschmiede entwickelte unter anderem für den Sinclair ZX Spectrum, den Amstrad sowie den allseits bekannten Commodore 64, wobei bekannte Titel wie „Sabre Wulf“ oder „Jetpac“ entstanden. Aus Ultimate entwickelte sich schließlich ein Studio, dass auch Zockern der jüngeren Generation ein Begriff ist: Rare war geboren und avancierte 1995 zum Zweitentwickler für diverse Nintendo-Plattformen. Während der „Nintendo-Ära“ entstanden Klassiker wie „Donkey Kong Country“ 2 & 3 (SNES u.a.), „Killer Instinct Gold“ (N64), „Goldeneye 007“ (N64) und Kracher wie das herrlich bösartige „Conker’s Bad Fur Day (N64) und das kunterbunte „Banjo-Kazooie“ (N64). 2002 war dann allerdings Schluss mit der Liason zwischen Big-N und Rare: Microsoft blätterte 377 Millionen US Dollar hin, um Nintendos 49-prozentigen Anteil an Rare aufzukaufen und somit die 100 Prozent voll zu bekommen.

Die Folge: Rare entwickelte fortan exklusiv für Microsofts XBox und XBox360-Konsolen. Im Januar 2007 verließen die beiden Gründer die Firma, um sich anderen Dingen zuzuwenden. Eine für Nintendo-Jünger erfreuliche Nachricht ereilte uns im Mai diesen Jahres: Das Microsoft „Viva Piñata“-Franchise erfährt eine Portierung auf den Nintendo DS und zwar von keinem geringeren als Rare selbst. Das Ergebnis namens „Viva Piñata: Pocket Paradise“ halten wir seit Anfang September in den Händen und haben es für euch auf Herz und Nieren geprüft. Wie Rares neuester Streich im Dauer-Daddel-Test abschneidet, erfahrt ihr im folgenden Review…

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