Im Test: Space Invaders Extreme

Es gibt Legenden, die sterben nie aus. Eine davon ist das grandiose und einfach nicht tot zu kriegende „Space Invaders“, welches mittlerweile seinen 30. Geburtstag feiert. Designer und Entwickler des Spiels, welches Millionen Menschen in Form eines Automatenspiels weltweit um ihr Kleingeld brachte, ist der Japaner Toshihiro Nishikado, der damals im Auftrag von Taito agierte. Als ursprünglicher Name für den Shooter war übrigens etwas ganz anderes geplant, da die lieblichen Pixel-Aliens ursprünglich Soldaten darstellen sollten. Da man das Erschießen von (virtuellen) Menschen dann jedoch doch nicht promoten wollte, änderten sich die Feindbilder kurzerhand in schleimige Aliens. Knapp zwei Jahre nach seinem Japan-Release lizenzierte Midway das Spiel 1980 für eine Veröffentlichung in den USA. Bereits knapp 20 Jahre nach seinem Erscheinen hatte es -dank plattformübergreifender Releases- laut Taito bereits über 500 Millionen Dollar eingebracht. Die „Space Invaders“-Welle nahm allerdings auch recht schräge, kriminelle Auswüchse an: So wurde ein Mädchen dabei erwischt, wie sie ihren Eltern 5000 US Dollar stahl und eine Jugendgang Lebensmittelgeschäfte ausraubte, nur um ein paar Münzen zum Zocken der Automatenversion zu sammeln. Ob das heute ähnlich „extreme“ Folgen hat, ein derartiges Spiel einzulegen? Mit der Neuauflage „Space Invaders Extreme“ und dem dazugehörigen Testbericht finden wir’s heraus!

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