Soldaten lauern zuhauf in den Schützengräben, im Hintergrund das Donnern der Maschinengewehre und das dumpfe Hämmern von Granatenexplosionen und Artillerieeinschlägen – wie aus dem Nichts rollt ein feindlicher Panzer über den Graben und der Angstschweiß der tapferen Recken läuft ihnen über das ganze Gesicht. Ist’s das Ende? Niemals! Ein geschickter Schachzug mit einer Handgranate im Schlepptau sorgt dafür, dass dieses mächtige Fahrzeug vorerst ohne Ketten weiterfährt. Doch wer oder was naht da vom Horizont herbei? Alliierte Kampflugzeuge. Das Blatt wendet sich. Diese Schlacht mag zwar geschlagen sein, doch der Krieg ist noch lange nicht vorüber…
Plötzlicher Schauplatzwechsel: Der österreichische Entwickler Sproing produziert seit 2001 Video- und Computerspiele für den Internationalen Markt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass man für „Panzer Tactics DS“ das gute alte Szenario des Zweiten Weltkriegs aus der nicht ganz so angestaubten Mottenkiste auspackt. Bekanntlich lässt sich das Szenario „Krieg“ weltweit ja gut verkaufen und wenn Titel wie „Panzer General“ oder „Battle Isle“ als Vorbild fungieren, dann sind die Grundvoraussetzungen für einen potentiellen Hitkandidaten bereits gegeben. Während Nintendos GBA-Ausgeburt „Advance Wars“ zwar die Schirmherrschaft in Sachen Rundenstrategie auf mobilen Sektor für sich in Anspruch nehmen kann, haben die Österreicher es mit dem Brecheisen und etwas mehr Reife versucht. Getreu der Aussage einer bekannten deutschen Sängerin: „Mehr Waffen, mehr Feinde, mehr Levels, mehr Details!“ hat man dem Knuddelkrieg aus dem Hause Nintendo den Kampf angesagt und möchte nun als direkter Konkurrent siegreich aus dem Gefecht schreiten. Wir haben uns natürlich live ins Kampfgeschehen gestürzt, alle Szenarien durchgespielt und verraten euch, wer diesen Konflikt gewinnt.