Womit wirkt man am besten dieser arktischen Kälte entgegen, die derzeit das mitteleuropäische Klima grundlegend bestimmt? Richtig, mit heißen Rhythmen und flotten Tanzeinlagen in der nächstgelegenen Diskothek! Schnappt euch einen Tanzpartner und schwingt die Hüften im feschen Takt! Wie? Der nächste Tanztempel ist meilenweit entfernt, eure Begleitung hat schon etwas Besseres vor und eigentlich seht ihr beim Abhotten eher aus wie ein wild gewordener Schimpanse mit reflexartigen Zuckungen. Tja, in diesem Fall hält EA eine Alternative für euch bereit, die zwar weniger kommunikativ als ein traditioneller Diskobesuch ist, dafür jedoch ein ähnlich musikalisches Spaßpotenzial birgt – die Rede ist von Boogie, welches einige Wochen nach der Wii-Version endlich auch im Handheldformat erhältlich ist. Die Spielebranche scheint den DS als geeignetes Medium für Musikspiele aller Art für sich entdeckt zu haben. Fing doch noch alles ganz traditionell mit Elite Beat Agents an, dürfen beatwillige Zocker inzwischen schon mit Jam Sessions und Alvin und die Chipmunks in die Gefilde von D-Dur, Viertelnoten und Bariton vordringen. Ob Boogie auf dem DS eine bessere Figur macht als der große Konsolenbruder oder ob man sich hier doch lieber still und heimlich von der Tanzfläche schwingen sollte, verrät euch wie immer unser Test.