Im Test: Ratatouille

In Paris gibt es ungefähr 2.138.00 Einwohner, grob aufgerundet natürlich. Diese Habitantenscharen verfolgen allesamt den Pariser Lebensstil. Einen großen Anteil davon beansprucht das generelle kulinarische Interesse der Lutetier. Seit der Französischen Revolution wurden aus den unter 100 Restaurants schnell über 600, mittlerweile werden in Paris in über 1.000 Gastronomiebetrieben leckere Speisen angeboten. Das liegt zum einen daran, dass viele Einwanderer sich für den Weg der Selbständigkeit entschieden und ein Lokal eröffneten, und zum Zweiten, weil das Restaurantgeschäft in Paris sehr erfolgreich ist und „essen gehen“ einfach zur Pariser Etikette zählt. Geschäftstreffen werden fast immer in Gaststätten abgehalten und es gehört sich dort einfach, zu besonderen Anlässen in ein Edelrestaurant zu spazieren. Im Sommer wird gern Ratatouille verspeist, ein leichtes Gericht für die eben genannte Jahreszeit aus dem Herzen Südfrankreichs. Hauptsächlich aus Auberginen, Paprikaschoten, Tomaten, Zucchini sowie Knoblauch und einem guten Öl bestehend, ist dieser Mix an geschmortem Gemüse kalt oder warm zusammen mit Baguette gern verzehrt. Und auf Grund dieser Aspekte blüht der Tourismus in Frankreich und aus aller Welt strömen Urlauber und natürlich Feinschmecker in die Stadt an der Seine – eben nicht nur wegen des Eifelturmes oder dem Moulin Rouge. Und wenn dann einer dieser Touristen vielleicht aus Emyville, Kalifornien kommt und ebenfalls vielleicht bei den Pixar Animation Studios arbeitet, dann wird er dort vielleicht zu einem neuen Film inspiriert. Der könnte dann vielleicht Ratatouille heißen, vielleicht eine Ratte als Hauptfigur haben, was sich dann auf das Wortspiel „Ratte-Tui“ stützt und vielleicht könnte er dann auch wochenlang die Kinocharts anführen. Für alle Konsolen und Handhelds gäbe es dann von THQ ein passendes Lizenzspiel. Aber nur Vielleicht.

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