Live-Bericht vom städtischen Schulhof, Schlosspark und Freizeitzentrum, wir vernehmen energische Rufe: „Pliprin, setz den Blubbstrahl ein…!“ Wenige Meter weiter: „Na gut, ein kleiner Orden noch schnell…“ Und schließlich an der nächsten Ecke: „Wollen wir online kämpfen? Der Sieger macht die Hausaufgaben des Anderen…“ Einige schlagen aufgrund dieser Ereignisse bestürzt die Hände über dem Kopf zusammen, andere wiederum schnalzen genüsslich mit der Zunge und tun ihre Euphorie lauthals kund. Sie sind wieder da: Pokémon, nahezu unzählbar, farbenfroh, einfach knuffig, sie sind überall! Nintendos Taschenmonster, zunächst von anderen Herstellern misstrauisch begutachtet, inzwischen jedoch als fast größte Kassenschlager in der Videospielgeschichte bekannt. Demnach setzen wir an dieser Stelle voraus, dass der werte Leser weiß, was ein Pokémon ist. Vor einigen Tagen nun erschienen endlich die neuen Editionen „Diamant“ und „Perl“. Damit befinden wir uns nach Rot/Blau, Gold/Silber, Kristall und Rubin/Smaragd/Emerald in der vierten Pokémon-Generation. Zumindest im Vergleich zu den Vorgängern Rubin, Saphir und Smaragd auf dem GBA hat sich wenig getan, weshalb der ausführliche Test zu diesen Editionen an dieser Stelle noch mal als Referenz erwähnt sei.
Nichtsdestotrotz mischt sich auch die gesamte Redaktion unter die Trainerschar, um zu sammeln, zu tauschen, zu kämpfen, Eier auszubrüten und Beeren von Bäumen zu pflücken. Den doppelten Review-Alarm zu Nintendos frisch gestriegelten Zugpferdchen lest ihr nachfolgend, im aktuellen Test. In der Quelle findet ihr die „Diamant-Edition”, für die „Perl“-Edition folgt einfach diesem Link.