Er werden sich sicherlich noch einige Game Cube-Spieler an die Bonus-Disc aus R-Racing erinnern. Connectivity hieß das Zauberwort um Game Cube und Gameboy Advance perfekt zu vereinen und Pac-Man Vs. gehörte zu den wenigen Spielen, die dieses Feature per Perfektion genutzt hat.
Zuerst wurden die Konsolen aktiviert, die Connectivity zum Game Boy Advance hergestellt und weitere Spieleinstellungen vorgenommen.
Ziel des Spiels war es, als erster einen vorher ausgemachten Punktestand zu erreichen. Die einzige Möglichkeit aber, an Punkte zu kommen ist, Pac-Man zu sein. Und das ist von Vorne herein gar nicht so einfach. Zu Beginn erhielt jeder Mitspieler einen der vier Bediengeräte in die Hand, einer besaß also den GBA und war automatisch Spieler 4 – Aber nicht Pac-Man! Denn dieser wurde vom System erst einmal ausgelost und das erste Controller-Herumreichen-Spiel konnte los gehen. Kabelsalat Nr. 1, Stufe Harmlos, Tendenz steigend.
Während nun der „glückliche“ GBA-Gewinner auf seinem Bildschirm den kompletten Level sah (oder, je nach Level-Auswahl, den Teil, der noch nicht gescrollt werden muss) waren die anderen drei Spieler mit den Cube Controllern die berühmten kleinen Geister, die Pac-Man das Leben schwer machen, respektive ihn fangen müssen. Was gar nicht so leicht ist, da auf dem Fernseher jeder Spieler nur einen kleinen Teil des Feldes zu sehen bekam. Absprachen und Pac-Man Sichtungen-Weitergaben sind also Pflicht, Einkreisen ist hier das Stichwort der Stunde. Nur dumm, dass sich Pac-Man auf bereits abgefressenen Gängen 20% schneller als die Geister bewegen konnte…
Das Ziel für Pac-Man ist klar: Mach das Feld leer und zwar bevor dich irgendein komischer Geist erwischt.
Dieses Konzept wird nun neu aufgelegt und erscheint mit vielen weiteren Klassikern wie Dig Dug II, Tower of Druaga, Xevious, etc. auf dem Namco Classics DS-Modul. Wer sich davon ein Bild machen möchte, kann die aktuellen Screens bewundern. Erscheinen soll das Ganze am 11. Oktober in Japan. Ein Release im Westen wurde noch nicht bestätigt.