Freud und Leid liegen bekanntlich nah beieinander. Es können wunderbare Sachen erfunden werden, welche die Welt ein Stückchen besser machen, diese aber dazu missbraucht werden, um Menschen Leid zuzufügen. Das beste Beispiel wäre die Erfindung der Atomspaltung. Was als einfacher Versuch anfing, endete in einer brutalen, menschenverachtenden Bombe. Ihr Ziel: Vernichtung. Und nach ihr die Sintflut. Doch neben diesem erschreckenden Beispiel trifft dieser Spruch auch für andere Bereiche des Lebens zu. Womöglich dort, wo man es am Ende vielleicht gar nicht vermutet hätte. Zum Beispiel bei dem Nintendo DS. Was war es doch für eine Bahnbrechende Erfindung, dem Spieler die Möglichkeit zu geben, via Touchscreen ins Spielgeschehen eingreifen zu lassen? Tausende kreative Köpfe konnten ihre Ideen verwirklichten und Zocker mit ihren Resultaten mehr als begeistern. Besonders das Geschicklichkeits- und Puzzlegenre fand einen enormen Aufschwung und manche verbanden den DS schon mit mehr als nur Tetris und Polarium. Doch was für tolle Spiele hat die Welt gesehen, und was für Gurken folgten darauf, nur um den Konsumenten mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen? Man möchte gar nicht mit den Aufzählungen beginnen, Fakt ist nur, dass die Begeisterung der Spieler auch schamlos mit schlechten Games ausgenutzt wird.
Wir schreiben das Jahr 2007, es ist Anfang Juli und in unser Testlabor trudelt ein weiteres Spiel ein, was sich dieses Genre zunutzen gemacht hat. Doch haben wir es hier mit einem würdigen Nachfolger der großen Games zutun, oder ist es doch wieder nur ein Spiel, welches man am besten gar nicht erst Beachtung schenken sollte? Findet es heraus, denn heute haben wir „Trioncube“ bis auf’s letzte Detail beleuchtet!