Film ab! – Drawn to Life flimmert über den Bildschirm

Frustriert, dass man niemals selber in das Design eines Spieles eingreifen kann? Enttäuscht, immer den gleichen Protagonisten wie jedermann zu besitzen? Dann ist das hier genau das Richtige für euch, denn mit Drawn to Life bereitet ihr diesem Problem ein jähes Ende. Das Spiel aus dem Hause THQ räumt einem nämlich die Möglichkeit ein, auf drei verschiedene Varianten für die Heldengestaltung zurückgreifen zu können: Neben dem Freihandzeichnen werden euch auch vorgefertigte Elemente und „Ausmal-Bilder“ angeboten, so dass eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Wie immer schlüpft man nach dem Erstellen des Charakters in die Rolle des Weltretters – diesmal jedoch eher als Retter eines Dorfes.

Dessen Bewohner sind nämlich dem Tode geweiht, da ihnen, nach einem schrecklichen Winter, viele wichtige Lebensgrundlagen fehlen. Dazu gehören alltägliche Dinge wie die Sonne, der Mond, Obst, Fische usw. – all dies gilt es wiederzubeschaffen. Dazu benötigt der Held allerdings spezielle Vorlagen, die Infos zur Wiederherstellung der Objekte liefern. Um diese zu erreichen, muss sich ein Weg durch viele verschiedene Level gebahnt werden, die je nach äußerlichen Gegebenheiten ihre ganz persönliche Spielfigur forden. Fünf verschiedene Charaktere können insgesamt gezeichnet werden, alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Habt ihr ein Objekt hergestellt, könnt ihr es im Dorf platzieren und dabei mit dessen Bewohnern plaudern oder eure Helden bewundern.

Die reine Durchspielzeit soll dabei nicht allzu lange sein, es werden aber zwei verschiedene Modi geboten, die euch auf lange Zeit beschäftigen sollen. Der relativ freie „Village Mode“, welcher vielleicht ein bisschen an Animal Crossing erinnert, und der „Challenge Mode“, welcher in typischer Sidescroller-Manier das Wiederbeschaffen der Vorlagen in den Vordergrund stellt. Drawn to Life wird schon im Herbst 2007 in Europa erscheinen und hier könnt ihr nun aktuelle Trailer zum Game betrachten.

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