Weg vom Knuddel-Outfit, hin zum bedrückenden Thriller-Style! So könnte die Parole lauten, mit der Renegade Kid das Konzept ihres Debütauftritts „The Ward“ entwickelte: Ein unheimliches, anscheinend ausgestorbenes Krankenhaus mit einem verwirrten Insassen, der sich mit grotesken Experimenten und furcheinflößenden Räumlichkeiten konfrontiert sieht. Sein Ziel: Entkommen. Entkommen mit nichts als dem Leben – und ganz nebenbei sollten die Mysterien um die unheimliche ärztliche Einrichtung aufgeklärt werden.
Dazu verschlägt es den Spieler in eine detaillierte 3D-Welt mit animierten Feinden, vielen real existierenden Waffen und kniffligen Puzzles, die in einer düsteren Story vereint werden. Besonders grafisch möchte man den Ego-Shooter aus dem Action-Einheitsbrei herausheben, und spielerisch soll ein WiFi-fähiger Multiplayer eingebaut sein. Auch erste vielsagende Bilder und ein appetitanregender Teaser veröffentlichte man bereits, ebenso wie einen ungefähren Release (Herbst 2007) – momentan sucht Renegade Kid nach einem Publisher für ihre Software. Unserer Meinung nach ist „The Ward“ ein Genrevertreter, mit dem man rechnen sollte.