Der Deutsche Kulturrat schaltet sich nun in die Diskussion des “Killerspiel“ Problems ein. So kritisiert er das Vorgehen der Bundesregierung, die Probleme mit Verboten und Gesetzesverschärfung zu “lösen“.
So sagt der Geschäftsführer des Kulturrates, Olaf Zimmermann: „Erwachsene müssen aber das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen beziehungsweise entsprechende Spiele zu spielen.“ Zudem meinte er: „Kunstfreiheit ist nicht an die Qualität des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele.“
Der Kulturrat kritisiert : „wie sich Bund und Länder gegenseitig mit immer neuen Vorschlägen überbieten, um den Vertrieb von Computerspielen einzuschränken“.
Wie zuvor berichtet, hatte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen am Dienstag eine Verschärfung der Jugendschutzbestimmungen für Computerspiele angekündigt.
Bayern reagierte mit der Aussage, dass die Erneuerung nicht ausreichen würden und fordern weiterhin ein Verbot und strengste in Strafe Stellung vom Vertrieb, Besitz und Verbreitung sogenannter Killerspiele.