Im Test: Children of Mana

Wir schreiben das Jahr 1987. Irgendwo in Japan lässt sich das (damals noch recht unbekannte) Square den Namen „Seiken Densetsu“ schützen. Was für uns Deutsche erst nach dreimaligem Lesen im Wortlaut klar wird, stellt sich später als eines der erfolgreichsten Role-Playing-Games-, kurz RPG- oder Rollenspiel-Serie heraus. Einige Jahre später, 1993, erschien bei uns ein Spiel mit dem Titel „Secret of Mana“.

Im Gegensatz zum sechs Jahre zuvor geschützten Titel ist dieser wenigstens einigermaßen aussprechbar und zu verstehen. Heute hat dieser Titel Kult-Status und nicht nur eingefleischte SNES-Besitzer wissen sofort, um was es sich handelt. Mehrere Titel aus der „Seiken Densetsu“-Reihe sind bei uns erschienen, zuletzt das leicht veränderte Remake des ersten Teils unter dem Namen „Sword of Mana“ auf dem GBA. Vor nicht einmal 1 ½ Jahren kündigte Square (mittlerweile mit ehemaligem Erzfeind Enix zu Square-Enix fusioniert) die Entwicklung einiger neuer Mana-Titel an, die unter der Sammlung mit dem Namen The World of Mana erscheinen sollen.
Der erste Teil dieser Spin-Off-Serie trägt die Bezeichnung „Children of Mana“ und ist im vergangenen Jahr in Japan und in den USA erschienen. Wir Europäer mussten uns leider ein wenig gedulden, aber immerhin nahm das Warten nun Anfang Januar 2007 ein Ende und das neue, potenzielle Wunderwerk liegt vor uns. Was taugt es? Fesselndes RPG ganz nach dem Stil „back to the roots“ oder Abklatsch-Version des Kult-Klassikers? Wir haben die Antwort.

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