Singend auf Sinking Island

Ob zuviel gesehene Tatort- und Akte X-Sendungen oder eher unerklärliche Diebstähle im heimischen Büro dazu geführt haben, die DS-Entwickler sind auf jeden Fall auf den Geschmack von Adventures gekommen.

Nach dem neulich angekündigten Point & Click-Abenteuer mit Gentleman Professor Layton (wir berichteten ) macht sich nun nämlich schon das nächste virtuelle Kriminalwerk zum doppelbildschirmigen Entern bereit, dieses Mal mit Privatdetektiv Jack Norm in der Hauptrolle.

Der ursprüngliche PC-Titel „Sinking Island“ steht unter Aufsicht des französischen Entwicklerteams White Birds und soll Anfang nächsten Jahres auf dem Nintendo DS sein Debüt feiern. Dabei will man die feststehende Handlung und sämtliche Charaktere (ca. 13 im Original) beibehalten, allerdings wird die Grafik an die technischen Leistungen des DS angepasst und seine besonderen Fähigkeiten miteinbezogen.
Dazu ist bisher bekannt, dass beide Bildschirme des Innovationshandhelds wie folgt ausgenutzt werden: Eine Karte bzw. situationsbedingt ein Inventar sind auf dem Topscreen zu sehen, auf dem Touchscreen hingegen läuft das beeinflussbare Spielgeschehen ab – vermutlich werden wir bald aber noch mit weiteren Informationen diesbezüglich überrascht, da z.B. auch das Mikrophon in einem Adventure stimmig eingesetzt werden könnte (wie z.B. bei „Another Code“ schon geschehen).
Vielleicht bauen die Entwickler auch verschiedene Lösungswege ein, welche bereits dem PC-Spiel mehr Spielspaß verliehen.

Glücklicherweise erwartet uns keine abgekochte „Prinzessin-wird-entführt-oder-Welt-von-Dämonen-bedroht“-Storyline, sondern bedrückende Ereignisse und Handlungsorte, die viel Platz für Spekulationen lassen: Auf einer paradiesischen Tropeninsel, auf der ein Millionär in einem Luxushotel ausgewählte Gäste eingeladen hat, geschieht ein mysteriöser Mordfall. Noch ominöser ist aber die Tatsache, dass die Insel plötzlich zu sinken beginnt und dem Spieler nur 3 Tage bleiben, um die wahren Gründe dieses Desasters aufzudecken.
Somit ist dringende Eile geboten, denn immerhin verhindert der ansteigende Wasserstand nach und nach das Aufsuchen einiger Lokalitäten der Südseeinsel, bis schließlich auch das höchstgelegene Hotel vom Wasser verschlungen wird.

Bilder oder gar Videos der DS-Version gibt es momentan zwar noch nicht, aber wenigstens eine Bildbearbeitung des PC-Materials veröffentlichte der Entwickler. Da „Sinking Island“ als Serie geplant ist, darf man sich außerdem eventuell auf weitere Nachfolger freuen.
Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, -Achtung Wortwitz- wie tief man auf dem DS sinken kann…

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