Wir sehen grün: Tingle RPG Clips

Manche Leute sagen, es gibt grün gekleidete Elfen. Manche sagen, es gibt keine grün gekleideten Elfen. Wir aber sagen: … Augenblick – Wo sind die ganzen Rubine plötzlich hin…!?

Ausnahmsweise hat diesmal weder jemand aus dem PlanetDS-Team noch von unseren Usern die ganzen glitzernden Edelsteine stibitzt, um sich damit seine Brotbüchse verzieren zu lassen oder die Klunker der eigenen Münzsammlung hinzuzufügen.
Viel mehr ist Kartenlieferant und Feenpraktikant Tingle, Nintendos gewitzte Antwort auf die ZDF-Mainzelmännchen, Schuld an dem Rubinmangel. In seinem ersten eigenen Rollenspiel geht es nämlich nur um das Eine: Geld, Knete, Kohle, Mäuse oder eben passender formuliert: Rubine.

Unsere Kollegen von IGN veröffentlichten nun eine Hand voll exklusiver Videos der japanischen Version, die besonders die Schwerpunkte im Spiel deutlich machen.
Eine wichtige Notwendigkeit scheint von Beginn an zu sein, dass Tingle immer eine gewisse Anzahl an Rubinen übrig haben sollte, anderenfalls gibt der liebenswerte Gnom nämlich vorzeitig den Löffel ab.

Um diesem unschönen Schicksal zu entgehen, bieten sich dem Spieler glücklicherweise zahlreiche Möglichkeiten, das nötige Kleingeld zusammenzutragen (wir verzichten gleich auf die Ratschläge, häufige Besuche der Milchbar zu vermeiden und sich nicht jeden Tag neues Millimeterpapier zu kaufen, welches angeblich zum Entwerfen der Karten gebraucht wird): Gefundene Gegenstände können in der Stadt verkauft oder davor noch mit geeigneten anderen Items kombiniert werden, um als Entlohnung noch mehr Rubine zu erfeilschen. Weiterhin wird der Spieler in Sidequests oder mit dem Verkauf von selbst gezeichneten Karten mit Rubinen beglückt – Diese Karten müssen aber erst mithilfe des Stylus (die fehlenden Orte einfach einkreisen) komplettiert werden, sobald Tingle unbekannte Bereiche erforscht hat.

Wie Zipfelmütze Link sich elegant mit Schwert und Schild durch Horden von Gegnermassen kämpft, handhabt das Tingle natürlich genauso ansehnlich (hervorragend zu erkennen in den Clips). Während des gesitteten und übersichtlichen Gefechts mit einem oder auch mehreren Gegnern (was übrigens auch größere Belohnung einbringt) verliert grüne Wicht zwar stetig an Geld, bei erfolgreichem Kampf gewinnt man neben seltenen Items aber auch zusätzliche Rubine (zurück).

Natürlich lassen euch die Entwickler auch mal durch verwunschene Dungeons irren, aufschlussreiche Gespräche führen, Endgegnern ganze Schubkarren voller Rubine entlocken oder Rätsel lösen – die größte Bedeutung kommt aber wohl der Fülle eures Portmonees zugute. Denn fast überall im Spiel werdet ihr eure ehrlich erschwindelten Rubine abgeben müssen, um beispielsweise Tore zu passieren oder Puzzles zu bewältigen.
Anhand der IGN-Videos fallen dem gebildeten Spielerauge und –Ohr auch sofort die vielen Anleihen aus vergangenen Zelda-Titeln auf: Sound, Grafikgestaltung und Design besitzen bereits von Anfang an einen ungeheuren Wiedererkennungswert.

Wir glauben, dass dieses ungewöhnliche RPG mit Nervkeks Tingle in der Hauptrolle durchaus das Zeug zum Hit hat. Viele Bilder findet ihr hier bei Jeuxfrance.com, die Videos stehen dann in der Quelle zum Download bereit.
PS: Der Herr rechts ist übrigens nicht der originale Tingle, der sich da gerade selber verkauft…

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