Hiroshi Yamauchi, Nintendos ehemaliger Präsident, hat sich in einem Interview mit der Nihon Keizai Shimbun über das weitere Schicksal von unserer allseit geliebten Nippon-Firma geäußert.
„Nintendos Schicksal entscheidet sich in den nächsten 2 Jahren“ war dabei die Kernaussage: Sollte sich die Nintendo DS (wir berichteten) zu einem Erfolg entwickeln, so sei man „im Himmel“, wird sie ein Flop (wie der damalige Virtual Boy) würde man „in der Hölle versinken“.
Die Idee für die DS stammt von Yamauchi höchstpersönlich. Er selber hat vor eineinhalb Jahren den Auftrag für die Entwicklung gegeben. Es war sein letzter Vorschlag an das Unternehmen, Yamauchi will sich von nun an nicht mehr in die Angelegenheiten des Managements einmischen.
Weitere Aussagen betrafen den Game Cube Nachfolger, der spätestens zur E3 2005 gezeigt werden soll. Yamauchi sagte, dass Leute, die von „Next Generation“ sprechen sich nicht auskennen würden. Den typischen Videospieler verlangt es nicht nach High Tech. Das erklärt auch die derzeitige Krise, in der sich laut dem ehemaligen Nintendo-Chefs die Videospielbranche befindet. Der Spieler will keine bessere Grafik und keinen besseren Sound, sondern bessere Spiele. Da viele Hersteller aber reichlich Geld besitzen, werden wohl weiterhin Spiele dieser Art hergestellt werden.