Zogen die österreichischen Spieler in letzter Zeit immer über unsere USK und die BPJM her, so haben sie bald auch nichts mehr zu lachen. Denn nun kommen auch Prüfkennzeichnungen auf den Markt unserer Nachbarn.
Im Gegensatz zu bereits existierenden Pickerln wie beispielsweise dem europaweiten Alterseinstufungssystem „Pegi“ oder dem deutschen USK-Sticker soll deshalb in Österreich ab etwa Mitte nächsten Jahres eine Expertenkommission neu auf den Markt kommende Spiele prüfen – und zwar sowohl Video-, Computer- und Konsolenspiele als auch Spiele, wie sie neuerdings für Handys auf den Markt kommen.
Experten wie die Psychologin Roswitha Pippan vom Wiener Institut für Freizeitpädagogik haben immer bedauert, dass es in Österreich keine Bewertungskommission gibt. Es werde nämlich immer mehr Schund angeboten. „80 Prozent der Computerspiele haben etwas mit Brutalität und Gewalt zu tun“, sagt Pippan. Eine Indizierung von Spielen ist noch nicht geplant.
Danke an Tech für den Hinweis.