Wie die Nikkei Business Publications berichtet, hatte Sony schon im Jahre 1998 mit dem Project ET begonnen und bereits im Jahre 2000 einen Prototyp fertiggestellt. Die Spiele sollten auf Memory Sticks gespeichert werden, die im Geschäft an speziellen Download-Stationen aufgespielt werden sollten.
Das Projekt scheiterte letztendlich an der Tatsache, dass im gleichen Jahr auch die PS2 ausgeliefert werden sollte und eine gleichzeitige Einführung von zwei Hardware-Plattformen von Sony Computer Entertainment-Chef Kutaragi als zu riskant angesehen wurde. Vermutlich wurde es also vor allem dadurch Nintendo ermöglicht, mit dem GBA eine solche Vormachtstellung einzunehmen, die Sony nun mit der PSP endgültig brechen will. Da die Firma nach den neuesten Berichten im Handheld-Sektor eben doch nicht so unerfahren ist, wie ihnen von Nintendo erst kürzlich unterstellt wurde (PlanetGameboy berichtete), wird der Druck auf Nintendo damit immer größer.